Wussten Sie schon?

"Die neue Normalität" - Wirklich?

June 11, 2020

Lassen Sie sich vom Gerede von der „neuen Normalität“ nicht irritieren. Für die Arbeitswelt hat die Reise in die digitale Zukunft längst begonnen. Die Krise hat nur offenbart, was noch alles vor uns liegt – und was auf keinen Fall normal sein sollte.

 

Die Corona-Krise traf Firmen wie ein unangekündigter Kurztest, wie er der Schule so gefürchtet wird. Unternehmen, die schon in den vergangenen Jahren damit begonnen hatten, Homeoffice-Regelungeneinzuführen, Arbeitsplätze zu mobilisieren und die Arbeitsweise der eigenen Mitarbeiter zu digitalisieren, konnten sich auf die Ausnahmesituation rasch einstellen, der Rest wurde kalt erwischt. Seitdem arbeiten viele unter Bedingungen, die sie sich vor drei Monaten nicht hätten vorstellen können – oder wollen. Zugleich wird viel von einer „Neuen Normalität“ gesprochen. Was genau soll daran normal sein, und für wen?

 

Ein Ausnahmezustand ist per Definition das Gegenteil von Normalität.

 

„Mitte März konnte man in der U-Bahn Menschen sehen, die mit ihrem Desktop-PC und Bildschirm unterm Arm nach Hause fuhren“, sagt Ben Laging, Personalmanager bei der New Work SE während eines (natürlich virtuellen) Roundtable-Gesprächs. Das Thema Homeoffice mag in den letzten Jahren auf der Prioritätsliste der Unternehmen nach oben gerückt sein, doch die meisten hatten sich etwas mehr Zeit geben wollen, um Regelungen zu treffen und die Mitarbeiter entsprechend auszustatten. Bei der letzten Erhebung des Branchenverbands Bitkom 2018 boten erst 39 Prozent der befragten Firmen Homeoffice als Option an. 

 

„In-der-Cloud-Geborene“ haben es leichter

 

Unternehmen, die von Haus aus nur digitale Produkte anbieten, hatten es da einfacher. Sie gehören zu den Vorreitern in Sachen Digitalisierung der Arbeit und sind auch mit ihrer Infrastruktur ein Stück weiter. Das trifft sowohl für New Work als Betreiber des Business-Portals Xing zu, als auch für Workday, den Cloud-Anbieter für Personal- und Finanzmanagement und Veranstalter des Roundtable-Gesprächs. „Wir sind als Software-as-a-Service-Anbieter sozusagen in der Cloud geboren und verwenden intern auch nur Cloud-Software“, sagt Dr. Jens Krüger, CTO von Workday. „Als Nutzer ist mir dann egal, wo ich gerade meinen Laptop aufklappe.“ 

 

Traditionell aufgestellte Firmen haben es da schwerer. Cloud-basierte Anwendungslandschaften sind bei den meisten nur zum Teil implementiert. Meist betreiben sie ihre Anwendungen im eigenen Rechenzentrum und haben ein fest definiertes Firmennetzwerk, dessen Grenzen am Firmengebäude enden. Wer von außerhalb dieses Netzwerks auf Anwendungen zugreifen will, muss das in der Regel über VPN-Verbindungen und virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI) tun, wie sie beispielsweise von Citrix angeboten werden. Diese Zugriffsmethoden sind aber weniger flexibel. „Ein CIO sagte mir neulich, dass er angesichts der Krise diese Art Fernzugriff für 40.000 Mitarbeiter hochskalieren konnte“, erzählt Krüger. „Das Problem ist nur, dass das Unternehmen 100.000 Mitarbeiter beschäftigt.“ ....

 

Ein spannender Artikel von Jannis Moutafis

 

Lesen Sie hier mehr: 

https://business-user.de/arbeitswelt/neue-normalitaet-wirklich/

 

 

 

 

 

 

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