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Wussten Sie schon?

Erwartungen loslassen: Wie sie unser Leben beeinflussen – und wie wir Frieden finden

Erwartungen – wir alle haben sie. An uns selbst, an andere, an das Leben. Sie sind wie unsichtbare Drehbücher, die wir im Kopf schreiben. Wir hoffen, planen, wünschen – und oft werden wir enttäuscht. Doch liegt es wirklich an der Realität, oder an unseren Vorstellungen davon?

In diesem Artikel erfährst du:

  • Was Erwartungen mit uns machen

  • Wann sie hilfreich sind – und wann sie uns schaden

  • Wie du lernst, Erwartungen loszulassen

  • Warum Loslassen bedeutet, dem Moment Raum zu geben


Was sind Erwartungen eigentlich?

Erwartungen sind mentale Vorwegnahmen von Ereignissen. Wir stellen uns vor, wie etwas sein sollte, wie andere sich verhalten sollten, oder wie wir selbst zu sein haben. Sie geben uns Orientierung, Struktur – manchmal auch Motivation. Doch oft sind sie stiller Stress.

„Ich dachte, du würdest …“„Ich habe mir so gewünscht, dass …“„Warum läuft es nicht so, wie ich es geplant habe?“

Erwartungen sind menschlich. Aber sie tragen eine Gefahr in sich: Sie schaffen eine Differenz zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Und diese Differenz erzeugt Leid – wenn wir nicht bewusst mit ihr umgehen.


Wann Erwartungen hilfreich sind

Nicht jede Erwartung ist schlecht. Manche bringen uns weiter:

  • Ziele setzen: Wenn du erwartest, dass du eine Prüfung bestehst, trainierst du gezielter.

  • Verlässlichkeit im Miteinander: In Beziehungen erwarten wir Respekt, Vertrauen, Ehrlichkeit – das ist gesund und notwendig.

  • Sinn und Richtung: Erwartungen helfen uns, das Leben zu gestalten und uns selbst zu entfalten.

Doch sie werden problematisch, wenn sie zu starr oder zu hoch sind.


Wenn Erwartungen zur Last werden

Erwartungen können:

  • Druck erzeugen: "Ich muss perfekt sein", "Ich darf keine Fehler machen".

  • Beziehungen belasten: "Er oder sie sollte mich doch verstehen, ohne dass ich es sage."

  • Frustration schaffen: Wenn das Leben nicht unseren Vorstellungen folgt.

Das Problem ist nicht die Realität – sondern unser Widerstand gegen sie. Und dieser Widerstand kommt oft aus der Vorstellung: "Es sollte anders sein."


Erwartungen loslassen – geht das überhaupt?

Ja. Aber nicht durch Wegdrücken oder Selbstverleugnung. Sondern durch Bewusstheit.

Loslassen heißt nicht, gleichgültig zu sein. Es heißt, dem Moment Raum zu geben, wie er ist.

Schritt 1: Beobachten statt bewerten

Frage dich:

  • Was erwarte ich gerade – von mir, von anderen, vom Leben?

  • Ist das realistisch oder ein Idealbild?

  • Wäre ich auch okay, wenn es anders kommt?

Schritt 2: Das große Ganze sehen

Erwartungen verengen den Blick. Öffne ihn wieder.

Das Leben ist nicht dazu da, um perfekt zu verlaufen – sondern um erfahren zu werden.

Manchmal passiert nicht das, was wir wollen – sondern das, was wir brauchen, um zu wachsen.

Schritt 3: Die Idee halten – und dann loslassen

Es ist okay, ein Ziel oder einen Wunsch zu haben.Aber danach: Vertraue. Lass los. Sei offen für das, was kommt.

Statt zu klammern: Lass dich überraschen.Statt festzuhalten: Beobachte, wie sich das Leben entfaltet.

Denn:

"Es kommt, wie es kommen soll."

Erwartungen loslassen heißt: Die Welt mit all ihren Unterschieden annehmen

Wir alle sind verschieden. Jeder Mensch denkt, fühlt, lebt anders. Wer ständig erwartet, dass andere so handeln wie wir selbst, wird sich oft unverstanden fühlen.

Loslassen bedeutet:

  • Unterschiede aushalten.

  • Nicht alles kontrollieren wollen.

  • Sich selbst und anderen Raum geben.

Und plötzlich entsteht etwas Neues: Vertrauen. Frieden. Klarheit.


Fazit: Die Kunst, Erwartungen in Freiheit zu verwandeln

Erwartungen sind kein Fehler – aber sie wollen bewusst gelebt werden. Wenn wir sie erkennen, prüfen und dann loslassen, entsteht etwas Größeres:

  • Weniger Enttäuschung

  • Mehr innere Ruhe

  • Mehr Akzeptanz für das, was ist


Halte an deiner Idee fest – aber nicht an der Kontrolle über das Ergebnis.Lass dich überraschen.Vielleicht ist das Leben weiser, als du denkst.

ree

 
 
 

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