

Die Rückkehr zur Menschlichkeit im digitalen Zeitalter
Warum Menschen gerade jetzt aussteigen, um bei sich selbst anzukommen Wir leben in einer Zeit paradoxaler Bewegungen. Während Technologien immer schneller, effizienter und allgegenwärtiger werden, vollzieht sich gleichzeitig eine stille Gegenbewegung: Immer mehr Menschen wenden sich bewusst der Menschlichkeit zu. Sie verlassen Großkonzerne trotz sicherer Spitzenpositionen, reduzieren Einkommen gegen Lebensqualität, ziehen aus Städten aufs Land, arbeiten mit Menschen, Kindern,


Bewusstsein – Der stille Akt der Befreiung
Bewusstsein ist kein Zustand, den man plötzlich erreicht, sondern ein fortlaufender Prozess. Es ist kein Ziel, sondern eine Bewegung – weg vom unbewussten Reagieren, hin zum bewussten Erleben. Bewusstsein bedeutet, sich selbst beim Leben zuzusehen, ohne sich dabei zu verlieren. Es ist der Moment, in dem wir innehalten und uns fragen: Warum tue ich das eigentlich? 1. Hinterfragen Sie alles und jeden! Die meisten Menschen leben einen Großteil ihres Lebens im Autopiloten. Sie tu


Wie wir uns mit Bewusstsein ein Gefängnis bauen
Die meisten Gefängnisse haben keine Mauern.Keine Gitter.Keine sichtbaren Schlösser. Und doch fühlen sich viele Menschen gefangen. Psychologisch betrachtet ist das Paradoxe daran: Dieses Gefängnis entsteht nicht aus Unwissenheit – sondern oft aus Bewusstsein. Aus Einsicht. Aus Reflektion. Aus dem ehrlichen Wunsch, es „richtig“ zu machen. Wenn Erkenntnis zur Last wird Bewusstsein ist etwas Wertvolles. Es ermöglicht uns, Muster zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen, uns selbs


Winter zwischen Realität und Wahrnehmung – eine psychologische Betrachtung
Winter. Schneegestöber. Kälte. Ruhe. Phänomene, die über Jahrhunderte hinweg zum mitteleuropäischen Jahreszyklus gehörten – und die für viele Menschen früher vor allem eines bedeuteten: Normalität. Psychologisch betrachtet ist der Winter eine Zeit der Reduktion. Die Natur zieht sich zurück, Geräusche werden gedämpft, Bewegungen langsamer. Für den menschlichen Organismus ist das nichts Bedrohliches, sondern ein vertrauter Zustand. Unser Nervensystem ist evolutionär darauf ausg


Stolz auf die Vorfahren – Wurzeln, Flüsse der Geschichte und die Verantwortung der Gegenwart
Es gibt ein leises, warmes Ziehen in der Seele, wenn wir an die Menschen denken, die vor uns lebten. Nicht die großen Schlagzeilen der Geschichte, nicht die Macht und der Ruhm, sondern das unscheinbare, beständige Leben der Vorfahren, ihre Hände, ihr Schaffen, ihre Träume. Dieses Ziehen ist Stolz – ein Stolz, der tief verwurzelt ist und zugleich Flügel verleiht. Wer durch die alten Städte Schlesiens wandert oder die sanft geschwungenen Hügel der Oberlausitz betrachtet, spürt


1. WOCHENAUFGABE – Glücklich sein, ohne Grund
Eine kleine Idee zu Silvester – und eine Einladung zum Glück An Silvester, in einem dieser stillen Momente zwischen den Jahren, hatte ich eine Idee. Keine große, keine spektakuläre – eher eine leise. Eine Idee, die aus der Praxis heraus entstanden ist, aus den Gesprächen mit meinen Patienten. Ich habe begonnen, jede Woche eine kleine Aufgabe zu geben. Kein „Muss“, kein Leistungsziel, kein weiterer Punkt auf einer To-do-Liste. Sondern ein Experiment. Eine Einladung, etwas Neue


Die Sehnsucht nach dem Echten – über das Wiederentdecken von Schönheit, Geschichte und innerer Heimat
Es ist eine stille Bewegung, die sich in vielen Menschen zeigt. Keine laute Revolution, kein klar benennbarer Trend, sondern ein leises Ziehen im Inneren. Eine Sehnsucht, die sich oft erst dann meldet, wenn man innehält. Wenn man an einem alten Haus vorbeigeht und spürt, dass es etwas erzählt. Wenn man auf einem Flohmarkt eine Kaffeekanne in die Hand nimmt, deren Glasur kleine Spuren trägt, und sich unwillkürlich fragt, an welchem Tisch sie wohl gestanden hat, welche Gespräch


Wie man sich selbst treu bleibt – eine psychologisch-therapeutische Perspektive
Sich selbst treu zu bleiben klingt einfach.Und ist doch für viele Menschen eine der größten Herausforderungen ihres Lebens. Therapeutisch begegnen wir immer wieder Menschen, die „funktionieren“, angepasst leben, Erwartungen erfüllen – und sich dennoch innerlich leer, fremd oder verloren fühlen. Nicht, weil sie falsch sind. Sondern weil sie sich zu oft von sich selbst entfernt haben, um dazuzugehören. Was bedeutet es, sich selbst treu zu bleiben? Sich selbst treu zu bleiben be


Warum unsere Gesellschaft krank ist – eine psychologisch-therapeutische Betrachtung
Wenn immer mehr Menschen erschöpft sind, sich leer fühlen, unter Angst, Depression, psychosomatischen Beschwerden oder Sinnverlust leiden, lohnt sich ein ehrlicher Blick:Vielleicht liegt das Problem nicht nur im Individuum – sondern im System, in dem es lebt. Therapeutisch zeigt sich immer deutlicher: Viele Symptome sind keine persönlichen Defizite, sondern gesunde Reaktionen auf ungesunde gesellschaftliche Bedingungen. Pathologisiert wird der Mensch – nicht das Umfeld In uns


Ich möchte meinem Leben mehr Qualität geben!
Ok, aber was bedeutet eigentlich Qualität im Leben? Ein psychologischer Blick – leise, ehrlich und ein wenig poetisch In meiner Praxis werde ich immer wieder dieselbe Frage gestellt. Sie kommt leise daher, manchmal zwischen zwei Sätzen, manchmal mit Tränen in den Augen, manchmal ganz sachlich formuliert: „Wie bringe ich mehr Qualität in mein Leben?“ Eine einfache Frage. Und doch eine der tiefsten, die wir uns stellen können. Denn bevor wir antworten können, müssen wir innehal



















