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Wussten Sie schon?

HUMOR – warum Lachen (fast) alles besser macht

Psychologie trifft Pointen: Wie du mit Humor psychisch gesund bleibst – und sogar dein Gehirn trainierst

Lachen ist gesund. Das wissen wir. Aber hast du dich mal gefragt, warum genau? Und was dein inneres Kind, dein Nervensystem und dein Immunsystem mit einem guten Witz gemeinsam haben? In diesem Blogartikel nehmen wir Humor psychologisch unter die Lupe – mit einem Augenzwinkern, versprochen.


Humor wirkt im Gehirn wie ein kleines Feuerwerk

Wenn du lachst, passiert in deinem Kopf mehr als du denkst. Dopamin, Endorphine und sogar Serotonin werden ausgeschüttet – allesamt chemische Botenstoffe, die dein Gehirn lieben würde, wenn es Hände hätte, um dir zu applaudieren.

Humor aktiviert außerdem:

  • Den präfrontalen Kortex (Verstehen von Ironie, Timing, Wortspielen)

  • Das limbische System (Emotionen)

  • Und sogar deine Bauchmuskeln (wenn’s richtig gut ist)

Lachen ist wie ein Ganzkörper-Workout – für Hirn und Herz.


Lachen als psychologische Selbstheilungskraft

Viele psychologische Studien zeigen:Menschen mit Humor bewältigen Stress besser, sind resilienter und haben ein gesünderes Sozialleben.

Warum?

  • Humor entlastet: Er macht schwierige Themen leichter. (Wer je auf einer Beerdigung dezent lachen musste, weiß: es hilft.)

  • Humor verbindet: Gemeinsames Lachen löst soziale Spannungen.

  • Humor relativiert: Was eben noch dramatisch war, sieht mit einer Prise Ironie plötzlich lösbar aus.

Humor ist der Abstand zwischen einem Problem und seiner Lösung – gemessen in Lachsekunden.

Darf man auch über ernste Dinge lachen?

Ja. Unbedingt. Nicht um sie lächerlich zu machen – sondern um ihnen die Schwere zu nehmen.Trauma, Krankheit, Tod – all das sind Themen, bei denen Humor manchmal der letzte Lichtschimmer ist.

Der bekannte Psychiater und Autor Irvin D. Yalom schrieb:

"Der Tod ist wie ein Spiegel, in dem das Leben seine Tiefe erhält."Manche Menschen sagen: Humor ist dieser Spiegel – aber mit Glitzerrahmen.

Was, wenn ich keinen Humor habe?

Keine Sorge – du bist nicht verloren.Humor ist trainierbar. Wie ein Muskel.

Hier ein paar humorpsychologische Fitnessübungen:

  1. Mach dich selbst zum Thema – liebevoll natürlich. Selbstironie ist emotionaler Reifegrad 10.

  2. Sieh das Absurde im Alltag – der Toast fällt immer auf die Butterseite. Das ist kein Unglück, das ist Timing.

  3. Umgib dich mit Menschen, die dich zum Lachen bringen. Und sei du selbst auch so einer.


Achtung: Humor kann auch wehtun

Nicht jeder Witz ist gesund. Sarkasmus, Zynismus oder Spott können Beziehungen vergiften – besonders wenn sie als passive Aggression getarnt sind.Guter Humor hebt – schlechter Humor trifft.

Frage dich:

  • Lache ich mit den anderen – oder über sie?

  • Nutze ich Humor, um Gefühle zu vermeiden – oder um sie zu transformieren?


Humor und Achtsamkeit – kein Widerspruch

Viele denken: Wer achtsam lebt, muss ernst durchs Leben schweben wie ein Zen-Mönch auf Wolke sieben.Falsch.

Achtsamkeit bedeutet Präsenz – und wo Präsenz ist, darf auch Leichtigkeit sein.Humor im Jetzt kann heilsamer sein als jede perfekte Meditation.


Fazit: Humor macht dich nicht oberflächlich – sondern menschlich

Wer lacht, verarbeitet. Wer über sich selbst lachen kann, befreit sich.Und wer Humor in den Alltag bringt, schenkt sich und anderen Leichtigkeit – ohne zu flüchten.

Vielleicht ist Humor gar nicht das Gegenteil von Tiefe.Vielleicht ist er ihr eleganter Bruder mit einem schrägen Hut.

In meiner Praxis…

…begleite ich Menschen auf dem Weg zu mehr innerer Freiheit, emotionaler Stärke – und ja, manchmal auch zu mehr Humor.Denn echte Entwicklung darf sich leicht anfühlen. Und manchmal beginnt Heilung mit einem Lächeln.


ree

 
 
 

1 Kommentar


ac ab
ac ab
03. Okt.

Dieser Beitrag bietet eine wirklich tiefgründige Analyse, das schätze ich sehr. Solche Artikel motivieren mich immer, über effektive persönliche Entwicklungsstrategien nachzudenken. Die Fähigkeit, die eigenen Emotionen zu verstehen und zu steuern, ist fundamental für das Wohlbefinden. Auf der Suche nach praktischen Ansätzen bin ich auf eine Webseite gestoßen, die sich speziell mit dem Umgang mit Wutausbrüchen befasst. Die dort angebotenen Informationen waren für mich sehr erhellend und könnten auch anderen Lesern eine wertvolle Perspektive bieten.

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